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20 Juli 2016

Theaterspiel ist Teil der Deutschkurse für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche. Bei Exkursionen durch Münster macht das Lernen doppelt Spaß und nebenbei lernen sie ihre neue Heimat Münster kennen. Foto: Ingrid Hovenjürgen.

"MitSprache" - der Schlüssel zur Integration

115 zugewanderte Kinder und Jugendliche lernen in den Ferien Deutsch und erfahren die Stadt

Münster (SMS) Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Mit den Deutschkursen „MitSprache“ will das städtische Amt für Schule und Weiterbildung neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen das Ankommen in Münster erleichtern und sie darin unterstützen, einen guten Schul- und Bildungsweg zu gehen.

So werden in den Sommerferien zwei- und vierwöchige Intensivkurse angeboten, die das Sprachtraining mit erlebnispädagogischen Elementen verknüpfen und sich auf multikulturelle Lerngruppen einstellen. Denn die 115 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus Syrien, dem Irak und Iran, Afghanistan, Albanien, Kosovo und Eritrea. Sie müssen sich nicht nur aufs Lernen einstellen, sondern sich auch aneinander gewöhnen.

Dabei helfen zum Beispiel eine Stadtrallye, der Besuch in der Stadtbücherei nebst einem Ausweis, um sich künftig dort Bücher und Medien ausleihen zu können, oder der Besuch auf einem Bauernhof. Aktiv forschen und experimentieren können die Zehn- bis Siebzehnjährigen in einem Workshop des Instituts für die Didaktik der Physik.

Unterstützung kommt auch vom DRK, das zeigt, wie Erste Hilfe funktioniert. Oder von einer Improvisations-Dozentin, die ein theaterpädagogisches Programm vorbereitet hat. Journalistische Erfahrungen  werden in einem Workshop „Entdeckungsreise für die Ohren“ gesammelt, den das Bürgerfunkstudio der VHS anbietet.

Im Rahmen des Projektes „angekommen in deiner Stadt Münster“ werden zudem „MitSprache“-Kurse für Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs angeboten. Polizei, Feuerwehr, Stadtwerke und das Bildungsinformationszentrum (BIZ) sind hier mit im Boot.

Die außerschulische, offene und spielerische Atmosphäre, das hat sich gezeigt, vermittelt Spaß an der Sprache. Und so ganz nebenbei lernen die 115 Kinder und Jugendlichen in den komplett ausgebuchten Deutschkursen ihre neue Heimat besser kennen. Auch in den Herbstferien vom 10. bis 21. Oktober wird es eine Neuauflage der „Mitsprache“-Deutschkurse geben.

 

Pressemitteilung der Stadt Münster.

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30 Juni 2016

Hand drauf: Prof. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, der Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen und NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (v.l.) haben am 29.6.2016 die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Angekommen in deiner Stadt Bielefeld: Kooperationsprojekt von Stadt, Land und Walter Blüchert Stiftung für die Internationalen Förderklassen der Berufskollegs

Bielefeld/Gütersloh/Düsseldorf, 29.06.2016. – Ankommen in einer fremden Stadt in einem fremden Land: aktuell ein Schicksal vieler Jugendlicher, die nach Bielefeld kommen. Allein und unbegleitet oder mit ihren Eltern, auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung oder auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen. Diese jungen Menschen kommen aus weit entfernten Ländern zu uns, aber auch aus europäischen Staaten. Es ist ein zentraler Bestandteil der Politik des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bielefelder Konzepts, dass diese Jugendlichen bis zu zwei Jahre in so genannten „Internationalen Förderklassen“ an Berufskollegs beschult werden, wenn sie altersmäßig keine Schulen im Bereich der Sekundarstufe I mehr besuchen können, aber noch unter 18 Jahre alt und damit berufsschulpflichtig sind.

„Mit dem neuen Kooperationsprojekt „angekommen in deiner Stadt Bielefeld“ wollen wir dazu beitragen, dass junge Flüchtlinge und Zugewanderte in Deutschland leichter Fuß fassen können“, sagt Prof. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung. Vorstandsmitglied Ingrid Kramer unterstreicht den innovativen Ansatz des Zwei-Säulen-Konzeptes der Stiftung: individuelle Unterstützung für einen schnellen Schulabschluss sowie Start in eine Berufsausbildung bei gleichzeitiger Betreuung und Begleitung auch nach dem Unterricht, damit Integration gelingen kann.

Oberbürgermeister Pit Clausen begrüßt das Projekt als weiteren Baustein im Gesamtkonzept „Bielefeld integriert“ und freut sich insbesondere über die neue Zusammenarbeit mit der Walter Blüchert Stiftung. Clausen: „Es ist wichtig, mit Integrationsmaßnahmen so früh wie möglich zu beginnen. Nur so ist – langfristig gesehen – eine gesellschaftliche Teilhabe möglich.“

Schulministerin Sylvia Löhrmann sagte auf der Veranstaltung zum Start des Projekts: „Ich freue mich, dass es nach guten Erfahrungen in Dortmund und Münster nun auch in Bielefeld für viele neu zugewanderte junge Menschen heißt: ‚Angekommen in deiner Stadt‘! Uns eint das Ziel, dass die Jugendlichen die bestmöglichen Chancen auf eine gute Bildung bekommen. Das Projekt ‚angekommen‘ verknüpft beispielhaft schulische und berufliche Bildung mit Angeboten außerhalb der Schulzeit. Die Jugendlichen werden dabei unterstützt, ihr Leben in die Hand zu nehmen und durch das Miteinander in unserer demokratischen Gesellschaft anzukommen.“

Mehr Bildung und Integration für die Internationalen Förderklassen

Diese jungen Menschen wollen lernen, sich integrieren, hier arbeiten und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten. Sie sind sehr motiviert, aber oft fehlen ihnen viele Grundvoraussetzungen, um sich in ihrer neuen Heimat zurecht zu finden.

Deshalb fördert die Walter Blüchert Stiftung gemeinsam mit dem Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Bielefeld ab dem 01.08.2016 das Projekt „angekommen in deiner Stadt Bielefeld“.

Das Projekt unterstützt Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklassen in ihrer Bildung und Integration. Die Ausgangslage der jungen Menschen ist dabei individuell sehr unterschiedlich. Neben der deutschen Sprache stehen Lerntechniken, aber auch viele Lerninhalte sowie die praktische berufliche Erprobung auf dem Programm.

Als Ergänzung des Unterrichts in den Förderklassen der Berufskollegs erhalten die jungen Menschen nachmittags sowie in Ferienzeiten zusätzliche Angebote: begleitetes Selbstlernen, Alltagshilfen und Angebote zur Persönlichkeitsentwicklung (Kultur, Sport etc.). Die Räume am Tor 6 können auch als geschützten Rückzugsort genutzt werden.

Alle öffentlichen und privaten Berufskollegs in Bielefeld beteiligt

Durchführender der Angebote für die Schülerinnen und Schüler ist das Berufskolleg am Tor 6 des Vereins BAJ. Im Projekt werden auch ehrenamtliche Unterstützer mitarbeiten. Das Berufskolleg am Tor 6 kooperiert mit Partnern im örtlichen Fördernetzwerk, damit die Jugendlichen eine abgestimmte und wirksame Unterstützung erfahren.

Am Projekt werden alle öffentlichen und privaten Berufskollegs in Bielefeld beteiligt, an denen Internationale Förderklassen eingerichtet sind. Aktuell werden mehr als 400 Schüler in Internationalen Förderklassen beschult. Das Projekt hat zunächst eine Laufzeit von 3 Jahren.

Webseite: www.an-ge-kommen.de

Ansprechpartner für die Medien:

Presseamt der Stadt Bielefeld, Gisela Bockermann, Tel. 0521 51-2215,

presseamt@remove-this.bielefeld.de;

Pressestelle Schulministerium, Tel. 0211-5867-3505, presse@remove-this.msw.nrw.de;

Walter Blüchert Stiftung: Dr. Ulrike Naim, Tel. 0152-31066167, presse@remove-this.walter-bluechert-stiftung.de

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05 April 2016

Angekommen in der TU Dortmund

Elf Jugendliche begegnen beim „TU-esday“ der Chemie

Dortmund, 05.04.2016 – Nach der Unterrichtsreihe "Stadtgeschichte Dortmund" steht derzeit in der Kooperation mit der TU Dortmund die Chemie im Vordergrund des Unterrichtsgeschehens. Elf Jugendliche aus dem Lern- und Begegnungszentrum Adam’s Corner waren heute zu Besuch an der TU Dortmund. Während fünf der Jugendlichen die Labore der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie besuchten, führten sechs von ihnen unter der Leitung von Rolf Hutzler und Anna Jurytko in den Laboren der Thermodynamik den Versuch durch, „wie das Pfefferminz in die Pastille kommt“. Destillation, Mischvorgänge und Tablettenpressen konnten selbst ausprobiert werden.

Im Technikum des Lehrstuhls für Technische Chemie gab es einen ersten Eindruck von „Skalierung“. Nebenbei lernten die jungen Menschen aus fünf verschiedenen Ländern etwas über den Beruf des Laboranten, den ihnen Tristan Möller, Auszubildender an der TU Dortmund, mit viel Begeisterung vorstellte.

In der nächsten Woche steht ein Besuch des BMP-Labors (am Lehrstuhl für Biomaterialien und Polymerwissenschaften) auf dem Stundenplan: Dr.-Ing. Christian Krumm vom Lehrstuhl für Biomaterialien und Polymerwissenschaften wird dann in die Welt der Polymere einführen.

Im Mai wird dann Prof. Tatjana Zimenkova die Politikreihe gestalten. Es geht dabei um die Themen "Was ist Demokratie?", "Demokratie in Deutschland" sowie "Demokratie in Europa".

 

 

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31 März 2016

Der BVB Sponsor macht’s möglich: angekommen-Schüler beim Europa League Spiel – zwei dürfen Mittelkreis-Plane tragen

Dortmund, 23.03.2016. – Einen außergewöhnlichen Tag erlebten zwei Schüler des Projekts „angekommen in deiner Stadt Dortmund".  Auf Einladung des BVB-Sponsors Hankook durften sie das Europa League Spiel von Borussia Dortmund gegen Tottenham Hotspur am 10. März 2016 besuchen und im ausverkauften Stadion vor mehr als 65.000 Zuschauern sogar vor Spielbeginn die Mittelkreis-Plane der UEFA ausbreiten. 

Nach dem Abpfiff gab es noch genügend Zeit, mit den Vertretern von Hankook sowie mit dem pädagogischen Leiter von "angekommen“, Wolfgang Euteneuer, den 3:0-Sieg des BVB zu analysieren sowie über die Erfahrungen und die Entwicklung des Projekts angekommen zu berichten.

Die Vertreter von Hankook nahmen die Einladung von Projektleiter Euteneuer an, sich vor Ort ein Bild von "Adam’s Corner" in Dortmund zu machen.

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25 Februar 2016

TU Dortmund unterstützt mit „TU@Adam’s Corner“ Bildungschancen für Flüchtlinge

Die ganze Stadt wird benötigt, um zugewanderten Menschen eine neue Heimat zu bieten und dafür zu sorgen, dass auch junge Menschen, die neu nach Dortmund kommen, von den allgemeinen Bemühungen um Bildungsgerechtigkeit und Teilhabechancen profitieren. Gemäß dieser Überzeugung beteiligt sich die Technische Universität Dortmund an der vielfältigen Willkommenskultur und am langen Weg der Integration und realisiert dazu mit „an-ge-kommen in deiner Stadt“ das Projekt „TU@Adam‘s Corner“. 

Auf Initiative von Professorin Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund, teilen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dortmund ihr Wissen mit jungen Menschen im Lern- und Begegnungszentrum Adam’s Corner, einem Kooperationsprojekt der Walter Blüchert Stiftung, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Dortmund. 

Seit Beginn des neuen Schulhalbjahres widmen sich verschiedene Teams von Studierenden der TU Dortmund jeweils dienstags vormittags gemeinsam mit den Flüchtlingen unterschiedlichen Themen: von Stadterkundungen mit der Kunstgeschichte über Politik und Religion bis zu Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Auch Auszubildende in den Werkstätten der TU Dortmund beteiligen sich an den Angeboten. Talentscouts und Studienberaterinnen von der Zentralen Studienberatung der TU Dortmund begleiten das Projekt. 

Wir wollen das Projekt vorstellen und laden Sie herzlich ein zur Pressekonferenz 

„Adam‘s Corner“ 
im Lern- und Begegnungshaus Adam‘s Corner, Schülercafe R.7 
Möllerstraße 3, 44137 Dortmund. 

am Dienstag, 1. März, um 12.15 Uhr 

Zum Gespräch stehen Ihnen Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund, Wolfgang Euteneuer, Leiter des Projekts „an-ge-kommen“, sowie Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Vor der Pressekonferenz können Sie die Projektarbeit miterleben: Ab 11 Uhr können Sie eine „Unterrichtseinheit“ in der Kirche St. Petri, Petrikirchhof 7, 44137 Dortmund erleben. 

Weitere Informationen zum Projekt: 

www.an-ge-kommen.de/neu-angekommen/angekommen-in-dortmund/

Ansprechpersonen: 
Prof. Barbara Welzel 
Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund 
Tel.: 0231-755 2955 
E-Mail: barbara.welzel@remove-this.tu-dortmund.de 

Sarah-Amelie Stücken, M.A. 
Referat Hochschulmarketing 
Tel.: 0231-7855 4825 
E-Mail: sarah-amelie.stuecken@remove-this.tu-dortmund.de 

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