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25 Januar 2016

Programm „angekommen in deiner Stadt Dortmund“ kooperiert mit der Technischen Universität

Dortmund, 25.1.2016. – Gleich mit mehreren Unterrichtseinheiten will die Technische Universität Dortmund zum neuen Schulhalbjahr das Programm „angekommen in deiner Stadt Dortmund“ unterstützen. Den Anfang macht eine internationale Klasse des Robert Schumann Berufskollegs. Jeden Dienstag können die Jugendlichen die kostenlosen Angebote in Adam´s Corner, an der Uni oder im Dortmunder U nutzen.

Passgenauer Mathe-Unterricht

Die geplante Zusammenarbeit mit verschiedenen Fakultäten der TU beginnt in dieser Woche mit Akademikern und Studenten der Fakultät Mathematik: Sie haben sich mit der Vermittlung mathematischer Fähigkeiten bei geringen sprachlichen Voraussetzungen wissenschaftlich beschäftigt und wollen nun für Schülerinnen und Schülern in Adam´s Corner passgenaue Unterrichtseinheiten entwickeln. 

Stadtführungen, Angebote in Uni-Laboren und im Dortmunder U

Die Kunsthistorikerin Prof. Dr. Barbara Welzel lädt an drei Dienstagen zu Stadtführungen ein. Es folgen jeweils dreimal Angebote der Fachrichtungen Technologie, Biologie, Chemie in den Laboren der Uni sowie drei Einheiten der Fächer Theologie, Mathematik und Kunstwissenschaft im Dortmunder U. Nach den Sommerferien soll es mit einer neuen Lerngruppe weitergehen.

14 Lerngruppen insgesamt

Wolfgang Euteneuer, der das Kooperationsprojekt von Walter Blüchert Stiftung, Stadt Dortmund und NRW-Schulministerium leitet, freut sich über die Zusammenarbeit mit der TU: „Mit diesen neuen Kursen – ergänzend zum Pflicht- Unterricht – füllen wir jetzt insgesamt 20 Schulwochen im 2. Halbjahr aus“, sagt er. 

Derzeit sind 14 feste Lerngruppen in Adam´s Corner, die – nach intensivem Vormittagsunterricht, anschließendem DAZ-Kurs und gemeinsamem Essen – die Nachmittagsangebote nutzen.

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22 Dezember 2015

Schüler des Projekts „Angekommen in Dortmund“ besuchen die sauerländische Kleinstadt Medebach

Einen außergewöhnlichen Tag erlebten ca. 40 Schülerinnen und Schüler der internationalen Klassen des Robert Schuman- und des Gisbert von Romberg Berufskollegs. Über das Projekt „Angekommen in deiner Stadt Dortmund“, in dem junge Flüchtlinge und neu zugereiste Schüler zusätzlich beschult werden, konnten die Jugendlichen einen Tag der Begegnung und des Kennenlernens erleben.

Auf Initiative des Bürgermeisters der Stadt Medebach, Herrn Thomas Grosche, und des Leiters des Projekts „Angekommen“, Wolfgang Euteneuer, ging es in die kleine sauerländische Stadt Medebach. Nach dem Empfang mit anschließender Diskussionsrunde im Rathaus besichtigten die Schüler eine Kaffeerösterei.
In der Rösterei Langen konnten sie den Produktionsverlauf für fair gehandelten Kaffee beobachten und viele interessante Informationen über den Ausbildungsberuf erfahren.

Anschließend ging es auf Einladung des Bürgermeisters zum gemeinsamen Essen in den Medebacher Center Parc.

Am Nachmittag trafen die Dortmunder Jugendlichen auf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Medebach/Winterberg. Das folgende Fußballturnier wurde mit viel Freude vom Gymnasium und vom Dortmunder Projekt organisiert, sodass ebenso viele „Medebacher“ wie Dortmunder auf dem Platz standen. Bei der Austragung des Fußballturniers stand das gemeinsame Spiel von gemischten Mannschaften beider Städte im Vordergrund. Ein buntes und gut gelauntes Miteinander erfreute die Organisatoren ebenso wie die Schüler.

Das gemütliche Beisammensein zum Abschluss dieses interessanten Tages endete mit einem gemeinsamen Foto in der Aula des Gymnasiums. Die Einladung durch den Projektleiter Wolfgang Euteneuer zu einem Gegenbesuch wurde gerne angenommen.

So kommt es im Frühjahr zum Besuch der Medebacher Jugendlichen und einer erneuten Begegnung mit Jugendlichen des Projekts „Angekommen in deiner Stadt Dortmund“.

Projekt angekommen
Wolfgang Euteneuer
Interkulturelles Bildungshaus Heinrich Schmitz
Möllerstr.3
44137 Dortmund
Tel.: 0231/47601285

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21 Dezember 2015

angekommen bei der ATLAS® Schuhfabrik

Eine internationale Klasse vom Robert-Bosch-Berufskolleg besuchte in Kooperation mit dem Projekt »angekommen in deiner Stadt Dortmund« die ATLAS® Schuhfabrik in Dortmund Wickede.

Der Klasse wurden Einblicke in die Betriebsabläufe bei dem führenden Hersteller für innovative Sicherheitsschuhe in Europa ermöglicht. Bei einer ausführlichen Betriebsbesichtigung bekamen sie die Gelegenheit,  sich einen intensiven Eindruck innerhalb der verschiedenen Abteilungen des Unternehmens zu verschaffen. So bekamen die vorwiegend unbegleiteten Flüchtlinge unter anderem die Möglichkeit, das Logistikzentrum zu besichtigen, in dem mehr als 250.000 Paar Sicherheitsschuhe gelagert werden. Der Produktionsprozess von modernen Sicherheitsschuhen weckte großes Interesse bei den Jugendlichen. „Für uns als Dortmunder Unternehmen ist es eine absolute Selbstverständlichkeit, dass wir die Flüchtlinge bei der Gestaltung der beruflichen Perspektive unterstützen“, so Hendrik Schabsky, geschäftsführender Gesellschafter. Parallel unterstützt die ATLAS® Schuhfabrik die Bildungsstätten der Berufskollegs mit recycelten Wertstoffen. Es war mit Sicherheit nicht die letzte Betriebsbesichtigung einer internationalen Klasse bei der ATLAS® Schuhfabrik.

angekommen ist ein Projekt in gemeinsamer Kooperation zwischen der Stadt Dortmund (Fachbereich Schule),  der Walter Blüchert Stiftung und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Projekt ist verantwortlich für die Beschulung und Begleitung von neu aus dem Ausland zugereisten  Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren. Es wird die Zielsetzung verfolgt, ein passgenaues Bildungsangebot für diese Gruppe zu etablieren.

Projekt angekommen
Wolfgang Euteneuer
Interkulturelles Bildungshaus Heinrich Schmitz
Möllerstr. 3
44137 Dortmund
Tel.: 0231/47601285

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30 November 2015

Leben in Deutschland – Leben in Dortmund

Unterrichtsreihe für junge Flüchtlinge in Adam´s Corner

Dortmund, 30.11.2015. – Mit der Unterrichtsreihe „Leben in Deutschland – Leben in Dortmund“ möchte das Dortmunder Gisbert-von-Romberg-Berufskolleg den Jugendlichen in der Willkommensklasse des Programms angekommen Orientierungshilfe geben. „Unser Projekt hat das Ziel, junge Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion das Leben in Deutschland zu erleichtern“, sagt Bianca Euteneuer, die jeweils freitags als Honorarkraft im „Adams Corner“, dem Gebäude des Projektes „angekommen in deiner Stadt Dortmund“ im Einsatz ist.

Persönlich, spielerisch und partizipativ

Dabei geht es nicht nur um die Verbesserung sprachlicher Kompetenz, sondern auch um Wissensaneignung in den unterschiedlichsten Bereichen, wie z.B. „Lebensweisen und Rituale“, „Rechte und Pflichten“, „Bildung und Arbeit“ und auch „Wohnen und Freizeit.“ Auch „Politische Bildung“ wird sowohl im landes- und bundespolitischen Kontext als auch im Bereich der Kommunalpolitik thematisiert.

Die Basis für ein gutes Lernklima bilden persönliche Begegnungen. Spielerische Elemente kommen methodisch zum Einsatz. Alle Module werden partizipativ, also in Zusammenarbeit mit den Schülern, gefüllt und sind bedarfsgerecht auch austauschbar.

Mehrere Unterrichts-Module
Die Unterrichtreihe ist in mehrere Module gegliedert – zum Beispiel:
-       „Wer, wie, was?“ – Kennenlernen von Person, Wunsch und Bedürfnis (Wissen / Bedürfnisse abfragen; Methoden wie „Flüstergespräche“)
-       „Wortschatzerweiterung, spielend gelernt“ – mit Spielen Lernen von Wörtern, Lernen von Erklärungen (Tabu Spiel und ein Begriffe-Spiel)
-       „Sport als Lernfeld in Theorie und Praxis – Fußball ABC (Spezifische Begriffe, Förderung des Teamgeistes; Regeln und Spielaufstellung)
-       „Auf Achse in meiner Stadt“ – eine Stadt-Rallye durch Dortmund (Entdecken von besonderen Punkten, Anleitungen zu lesen und zu verstehen)
-       „Esskultur in Theorie und Praxis“ – Essen von Allen für Alle (Erlernen verschiedener Esskulturen, Rezepte, gemeinsames Essen in der Mittagspause)
-       „Rechte und Pflichten, Verbote und Gebote“ (als Gast: ein Polizist aus der Stadt)        
-       „Politischer Bildung in Bund, Land und Kommune“ (Besuch im Rathaus mit Rathausführung durch den Bezirksbürgermeister und Politikern)
-       „Lebensplanung – Berufsplanung“ – Meine Idee von mir und meiner Zukunft.


Mit dem Alltag vertraut machen

Bianca Euteneuer, ausgebildete Diplom Sozialpädagogin, hat diese Unterrichtsreihe speziell für die Willkommensklassen des Projektes angekommen in deiner Stadt Dortmund entwickelt. Sie bringt ihre Erfahrungen aus ihrer hauptamtlichen Tätigkeit als Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendarbeit des Jugendamtes der Stadt Ennepetal mit ein.

„Wenn wir erreichen möchten, dass die jungen Flüchtlinge wirklich bei uns ankommen und sich hier zu Hause fühlen, müssen wir sie mit unserem Alltag und dem Leben in Deutschland vertraut machen und ihnen die Unterstützung geben, die sie brauchen“, sagt sie und ist überzeugt: „Der Wissensdrang und die Lust auf die Erkundung ihrer neuen Umgebung ist bei allen Jugendlichen ganz gewaltig. Die Jugendlichen sind interessiert und fleißig. Das können auch Sprachbarrieren nicht aufhalten.“

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26 November 2015

Für kulturelle Identität und die Rolle der Religion sensibilisieren

Dortmund / Gütersloh, 26.11.2015. Im Modellprojekt „angekommen in deiner Stadt Dortmund“ stellen die Kooperationspartner vom Fachbereich Schule der Stadt Dortmund, das NRW Schulministerium und die Walter Blüchert Stiftung ein individuelles und umfangreiches Bildungsangebot für junge Flüchtlinge bereit, damit sich die Neuankömmlinge in ihrer neuen Heimat besser und schneller integrieren können.

Über kulturelle und religiöse Phänomene

Seit kurzem ist Aliya Malik als freie Mitarbeiterin in diesem Programm tätig. In einem Kurs für Schülerinnen und Schüler der Willkommensklassen in den Dortmunder Berufskollegs vermittelt sie Informationen über ausgewählte kulturelle und religiöse Phänomene, die in den verschiedenen Herkunftsländern sowie in der hiesigen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere leitet sie die Jugendlichen an, sich mit islamisch-religiösen und islamisch-kulturellen Phänomenen auseinanderzusetzen und darüber nachsinnen, in welcher Form diese Ideen und Praktiken adäquat in westlichen Gesellschaften umgesetzt werden können - oder auch nicht.

Die Verantwortlichen des Modellprojektes sehen in diesem Angebot eine Chance, die Flüchtlinge emotional anzusprechen und dafür präventiv Sorge zu tragen, diese teilweise traumatisierten Jugendlichen für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Kulturelle Identität und Religion“ respektive Islam zu sensibilisieren. Gleichzeitig werden sie an die deutsche oder westliche Kultur und deren Verständnis von Religion herangeführt, um Missverständnisse zu beseitigen und eine erfolgreiche Integration zu fördern.

Transnationale Identitäten stärken

„Der Kurs zielt darauf ab, die neu entstandenen transnationalen Identitäten der jungen zugewanderten Menschen zu stärken und sie dabei zu unterstützen, ihre vorhandenen und neu entdeckten Fähigkeiten für die deutsche Gesellschaft einzubringen“, sagt Aliya Malik, deren Eltern aus Pakistan stammen. Bei ihrer Unterrichtsreihe wird die junge Ethnologin von einem pensionierten Gymnasiallehrer der Fächer Deutsch und Religion begleitet

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